Jugendhilfe.

Eine Zukunftsperspektive für Jugendliche im Alter von 16 bis 27 Jahren. Gemeinsam beseitigen wir Hindernisse und pflastern den Weg für die Zukunft der Jugendlichen in Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft.

Grundlegende Aufgabe der Kinder- und Jugendhilfe ist es, …

  • …junge Menschen in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung zu fördern und dazu beizutragen, Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen,
  • …Eltern und andere Erziehungsberechtigte bei der Erziehung zu beraten und zu unterstützen und
  • …Kinder und Jugendliche vor Gefahren für ihr Wohl zu schützen und dazu beizutragen, positive Lebensbedingungen für junge Menschen und ihre Familien sowie eine kinder- und familienfreundliche Umwelt zu erhalten oder zu schaffen.

Die Jugendwerkstatt der Integra

Dauer und Teilnehmerzahl

Die Maßnahmedauer beträgt in der Regel ein Jahr. Die Arbeit findet in Kleingruppen mit jeweils 8 Teilnehmenden statt.

 

Werkstatt, Beratung, Krisenintervention

Wir bieten eine Kombination von Werkstatt, sozialpädagogischen Angeboten, Beratung und Krisenintervention.

Pädagogische Angebote

Es finden pädagogische Angebote aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Bewegung, Entspannung, Entwicklung sozialer Fähigkeiten oder Bewerbungstraining, etc. statt.

Beispiele für Projektarbeiten in der Jugendwerkstatt

Projekte in der Grünpflege

Restauration von Möbeln

Erstellung von Modellen

Bau von Holzspielzeug

Gemeinsame Aktionen

Angebot U-Turn

 

 

 

Das U-Turn-Projekt ist eine intensivpädagogische Maßnahme, die als Kooperationsprojekt der Gelderlandschule und der Integra ggemeinnützige GmbH durchgeführt wird.

Es bietet Schülern der Sekundarstufe 1 mit massivem Problemverhalten eine Bildungsperspektive. Gelernt wird in Kleingruppen mit festen Bezugspersonen an einem außerschulischen Lernort in Geldern. Individuelles/ Projektorientiertes Lernen, Sozialtraining, Selbstreflexion des eigenen Verhaltens und die enge Zusammenarbeit mit den Eltern lassen sich als die grundlegenden Schwerpunkte des Projektes ausmachen.

Die Rückkehr zur Herkunftsschule oder ggf. die Wahl eines anderen, geeigneteren Förderortes steht am Ende der Projektteilnahme.

Die Maßnahmedauer beträgt in der Regel ein Jahr. Die Arbeit findet in Kleingruppen mit jeweils 8 Teilnehmenden statt.

 

Drehscheibe

Das Drehscheibenprojekt will schulmüden Jugendlichen mit zumindest starken Tendenzen zur Schulverweigerung einen alternativen Zugang zum Thema Lernen ermöglichen.

Zielgruppe des Projekts

  • Jugendliche ab 14 Jahre
  • Schüler, für die ein rein schulisches Angebot nicht sinnvoll erscheint
  • Schulmüde Jugendliche, die durch schulische Angebote nicht mehr erreichbar sind
  • Schüler im Übergang von Schule zu Beruf mit geringer schulischer mit Leistungsfähigkeit und geringen Aussichten auf einen schulischen Abschluss
  • Schüler, die eine berufliche Teilqualifikation erreichen können und wollen

 

Zielsetzung

  • Schulmüden Schülern soll ein attraktives, alternatives Lernangebot unterbreitet werden
  • Es soll die Verfestigung von Schulmüdigkeit oder gar Schulverweigerung dadurch verhindert werden, das erlebnis- und berufspädagogische Ansätze in den Vordergrund gestellt werden
  • Die Schüler sollen im Rahmen des Projektes sich beruflich orientieren und fließend den Einstieg ins Berufsleben finden
  • Schüler, die die kognitiven Fähigkeiten zu einem Schulabschluss haben, ihre Chancen hierauf aber durch eine mangelnde Lernmotivation verspielen, sollen an neue Wege des Lernens herangeführt werden, um die Lernmotivation auch für schulische Inhalte wieder zu stärken
  • das Sozialverhalten der Schüler soll positiv beeinflusst werden, die notwendigen Schlüsselqualifikationen zur erfolgreichen Teilnahme am Arbeitsleben entwickelt werden

 

Umsetzung

Nach der Anfrage durch einen Kooperationspartner und einen Vorgespräch beginnt die Projektteilnahme bei der Integra mit einem Vorstellungsgespräch. Die einzelnen Beschulungstage und der Umfang der werkpraktischen Unterweisung werden individuell abgesprochen, der gesamte Maßnahmeumfang und die Maßnahmedauer individuell geregelt.
Mit dem Schüler wird eine Festlegung auf einen Arbeitsbereich für einen bestimmten Zeitraum getroffen.

 

Werkpraxis ist in folgenden Bereichen möglich

  • Holz
  • Metall
  • Lager und Logistik
  • Hauswirtschaft und Gastronomie
  • Kosmetik und Körperpflege

 

 

 

KAoA: Kein Aschluss ohne Anschluss (Potentialanalyse)

Die berufliche Orientierung von Schülerinnen und Schülern nachhaltig zu unterstützen – das ist Ziel des Landesvorhabens

„Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ (KAoA).

Ziel ist es, in ganz NRW ein flächendeckendes, verbindliches, nachhaltiges, transparentes und geschlechtersensibles System der Beruf- und Studienorientierung aufzubauen.

Möglichst vielen Jugendlichen soll der Start in die berufliche Ausbildung oder das Studium und damit letztendlich in das Berufsleben erfolgreicher als bisher ermöglicht werden.

Zugleich soll KAoA einen Beitrag dazu leisten, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken, da junge Fachkräfte schneller und gezielter ihre Ausbildung oder ihr Studium abschließen können.

Seit Mai 2015 ist auch der Kreis Kleve offiziell an der Umsetzung des Vorhabens beteiligt und ab dem Schuljahr 2016/2017 richtet sich das System

  • an alle Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab Klasse 8, einschließlich der gymnasialen Oberstufen
  • alle Jugendlichen, die die bisherigen Angebote des Übergangssystems zur Herstellung der Ausbildungsreife besuchen
  • sowie diejenigen Jugendlichen, die öffentliche Ausbildungsangebote unterschiedlicher Typen wahrnehmen.

Für das Vorhaben sind sogenannte Standardelemente entwickelt worden, wie z.B.:

  • Prozessbegleitende Beratung (in Schulen, durch BA und andere Partner, der Eltern)
  • Schulische Strukturen (Curriculum, Studien- und Berufswahlkoordinator/innen, Berufsorientierungsbüros)
  • Portfolioinstrument
  • Potenzialanalyse
  • Praxisphasen (u. a. Berufsfelderkundung, Betriebspraktika) und ihre Verbindung mit Unterricht
  • Koordinierte Gestaltung des Übergangs inklusive einer Anschlussvereinbarung.

 

 

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