Integration.

Eine weitere wichtige Aufgabe der Integra ist die berufliche Eingliederung unserer Kundinnen und Kunden. Mit unserem auf die jeweiligen Fähigkeiten abgestimmten Beratungs- und Integrationsangebot fördern wir erwerbsfähige Teilnehmende. Oberstes Ziel ist die Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt.

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Förderzentrum für Flüchtlinge.

Wir unterstützen Flüchtlinge aktiv bei der Heranführung an den deutschen Arbeitsmarkt.

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Coach Me.

Coaching für geflüchtete Menschen und Migranten/innen: Der Coach unterstützt die Teilnehmenden auf ihrem weiteren Berufsweg in Deutschland.

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KompAs.

Spracherwerb für Flüchtlinge und Migranten sowie berufliche Standortbestimmung und Vorbereitung auf den deutschen Arbeitsmarkt.

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Tagesstrukturierendes Angebot.

Ziel ist nicht die Integration in den ersten Arbeitsmarkt, sondern die Stabilisierung und Förderung der erreichten sozialen / lebenspraktischen Fähigkeiten.

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Aktivierungshilfen Ü25.

Flexibles Unterstützungs- angebot mit einer gelenkten Heranführung an die Erfordernisse der realen Berufswelt.

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Integration trotz Beeinträchtigungen.

Ziel ist die Vermittlung der Teilnehmer auf dem ersten Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der individuellen Möglichkeiten.

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A.K.T.I.V. Inklusion.

Die Beschäftigung behinderter Menschen ist eine große Chance – gerade mit Blick auf den steigenden Fachkräftebedarf.

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PerF und PerJuf: Perspektiven für (junge) Flüchtlinge.

Feststellung von beruflichen Fähigkeiten von (jungen) Flüchtlingen und Vorbereitung auf die Aufnahme einer versicherungspflichtigen Beschäftigung in Deutschland

Förderzentrum für Flüchtlinge

Wir unterstützen Flüchtlinge aktiv bei der Heranführung an den deutschen Arbeitsmarkt

  • Informationen über die Anerkennung im Ausland erworbener Abschlüsse
  • Informationen über den deutschen Arbeitsmarkt
  • Feststellung von Kompetenzen im Betrieb
  • Unterstützung bei der Bewerbung
  • Möglichkeiten der Arbeitsplatzsuche
  • Umgang mit der JOBBÖRSE der Bundesagentur für Arbeit
  • Vermittlung berufsbezogener Deutschkenntnisse

 

Den Teilnehmenden stehen folgende Gewerke zur Auswahl:

  • Metall
  • Holz
  • Bau
  • Hauswirtschaft
  • Lager/ Handel

 

 

„CoachMe”: Coaching für geflüchtete Menschen und Migranten/innen

Der Coach unterstützt die Teilnehmenden auf ihrem weiteren Berufsweg in Deutschland. Dabei werden die bereits in den Heimatländern der Teilnehmenden gemachten beruflichen Erfahrungen mit einbezogen. Sie werden analysiert, um die nächsten Schritte auf dem Weg zu einem künftigen Arbeitsplatz festzulegen bzw. eine geeignete Qualifizierung zu finden. Dazu gehört auch die Beratung zur Anerkennung der im Ausland erworbenen Schul- und Berufsabschlüsse.

Die Aufgaben des Coachings sind vielfältig und so individuell wie die Teilnehmer an der Maßnahme. Sie umfassen folgende Punkte:

  • Profiling / Kompetenzfeststellung
  • Berufs- und Arbeitsmarktorientierung
  • Bewerbungscoaching / Stellenakquise
  • Vermittlung in Praktika
  • Berufliches Entwicklungscoaching

Grundsätzlich beinhaltet das Coaching immer auch Hilfe, Kontakte und Begleitung zu Beratungsstellen und Behörden.

 

 

KompAs

Zielsetzung:

Die Maßnahme KompAS dient dem Spracherwerb der Flüchtlinge und Migranten sowie der beruflichen Standortbestimmung und Vorbereitung auf den deutschen Arbeitsmarkt.

Teilnahme am Integrationskurs:

Vormittags von Montag bis Freitag je fünf Unterrichtseinheiten. Am Nachmittag erfolgt die Fortsetzung des Angebots in unseren Werkstätten oder ggf. in Partnerbetrieben.

Themenschwerpunkte/Inhalte

  • Vermittlung der deutschen Sprache
  • Kompetenzbilanzierung
  • Berufsorientierung
  • Bewerbungstraining
  • Vermittlung berufsfachlicher Kenntnisse
  • Eintragung in die Jobbörse der Agentur für Arbeit
  • Interkulturelle Sensibilisierung
  • Mobilitäts- und Orientierungstraining
  • betriebliche Erprobung
  • Einbindung sozialer Netzwerke
  • Sozialpädagogische Begleitung

 

Die Teilnehmer/Innen erfahren, welche Angebote der aktuelle Arbeitsmarkt bietet, welche Anforderungen erfüllt, welche (Fach-) kenntnisse evtl. fehlen bzw. ergänzt werden müssen und wie entsprechende Bewerbungsunterlagen aussehen sollten. Zusätzlich erhalten die Teilnehmer/Innen Unterstützung bei den Anerkennungsverfahren von Zeugnissen und Dokumenten. Um persönlichen Problemlagen begegnen zu können, steht den TeilnehmerInnen ein Sozialpädagoge/ eine Sozialpädagogin zur Seite.

Mit jedem Teilnehmer wird eine individuelle Aktivierungs- und Eingliederungsstrategie entwickelt und ständig fortgeschrieben.  Dabei werden die Wünsche der Teilnehmer/Innen mit den Maßnahmezielen in Einklang gebracht.

 

 

 

PerF – Perspektiven für Flüchtlinge

Erfolgreich integriert ist, wer einem festen Beruf nachgeht. Die Integra übernimmt hier als Bildungsträger Verantwortung und gibt Geflüchteten eine neue Perspektive. Ziel ist es, möglichst schnell erste Schritte für eine Integration in den Arbeitsmarkt einzuleiten.

Mit dem Maßnahmekonzept „Perspektive für Flüchtlinge (PerF)“, gefördert durch die Arbeitsagentur, bekommen Geflüchtete Unterstützung. Das Förderinstrument steht gleichermaßen für Erwachsene und für junge Menschen unter 25 Jahren zur Verfügung.

Die Integra führt diese Projekte durch, die im Schnitt 12 Wochen dauern. Sie sind in drei verschiedene Phasen eingeteilt und bringen den Teilnehmern die deutsche Arbeitswelt näher. Es werden Sprachkenntnisse vermittelt, Kompetenzen getestet und Praktika angeboten. Bei den Praktika wird darauf geachtet Betriebe zu finden, die zu den jeweiligen beruflichen Erfahrungen des Teilnehmers passen.

 

 

 

 

A.K.T.I.V. Inklusion

In Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter im Kreis Kleve und den Bildungsträgern SOS-Kinderdorf Niederrhein  und Theodor-Brauer-Haus Kleve e.V. bietet die Integra gemeinnützige GmbH ein berufliches Integrationsprojekt für schwerbehinderte Menschen an.

Inhaltliche Schwerpunkte des Projektes sind Coaching, Profiling und Arbeitsmarktdiagnostik, zielgenaue Aktivierung, Qualifizierung und betriebliche Erprobung mit dem Ziel, dass die teilenehmenden schwerbehinderten Menschen in den Arbeitsmarkt  (wieder) eingegliedert werden.

 

 

Tagesstrukturierendes Angebot

In Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk im Kirchenkreis Kleve e.V., Fachbereich “Betreutes Wohnen”, bieten wir tagesstrukturierende Maßnahmen für Menschen mit Suchterkrankungen.

Die Personen dieser Zielgruppe haben für den überwiegenden Teil der Woche einen Bedarf an gezielter und geplanter arbeitspraktischer Förderung und Betreuung im Rahmen eines tagesstrukturierenden Angebotes außerhalb des unmittelbaren Wohnbereiches. Dieses Angebot geht über die tagesgestaltenden Betreuungsangebote der Leistungstypen Wohnen hinaus, und vermittelt gezielt Teilhabe am Arbeitsleben.

Ziel dieser Maßnahme ist nicht die Integration in den ersten Arbeitsmarkt, sondern die Stabilisierung und Förderung der erreichten sozialen und lebenspraktischen Fähigkeiten.

 

Aktivierungshilfen für über 25-jährige

Das Angebot Aktivierungshilfen Ü25 richtet sich an erwerbsfähige Hilfebedürftige über 25 Jahre
• die den Bezug zu Beschäftigung verloren haben,
• die auf andere Weise nicht erreicht werden können, um sie für eine berufliche Qualifizierung oder eine Beschäftigungsmaßnahme zu motivieren und schrittweise heranzuführen,
• die wegen der in ihrer Person liegenden Gründen ohne diese Förderung nicht bzw. noch nicht eingegliedert werden können.
Mit Hilfe von niedrigschwelligen Angeboten soll im Vorfeld, durch eine gelenkte Heranführung an die Erfordernisse der realen Berufswelt, eine Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt erreicht werden. Teilnehmer, die bisherige Angebote nicht angenommen oder abgebrochen haben, erhalten nun die Chance, sich nachhaltig in ihrer Persönlichkeit sowie in ihrem sozialen Umfeld zu stabilisieren, weiter zu entwickeln und Beschäftigungsfähigkeit zu erlangen.

Die Integra Geldern hält ein breit gefächertes und flexibles, d.h. den individuellen Bedürfnissen eines jeden Teilnehmers gerecht werdendes Unterstützungsangebot bereit. Da die Maßnahme im Vorfeld von Qualifizierung und Beschäftigung angesiedelt ist, sollen den Teilnehmern weitergehende Förderangebote erschlossen werden. Flexible Ein- und Umstiege sowie zeitnahe Übergänge in andere passgenaue Bildungsangebote sind ausdrücklich vorgesehen.

 

 

Integrationsmaßnahme für Menschen mit Beeinträchtigungen

Maßnahmedauer
• 9 Monate (bei Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen)
• 12 Monate (bei Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen)

Seit 1996 führen wir verschiedene Maßnahme zur Rehabilitation von Behinderten im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung durch.
Im Erstaufnahme-Gespräch werden mit dem jeweiligen Rehabilitanden individuelle Zielvereinbarungen getroffen, die im Verlauf der Maßnahme ständig aktualisiert und fortgeschrieben werden. Hier handelt es sich z.B. um die Erprobung verschiedener Arbeits- bzw. Qualifizierungsbereiche oder um die Festschreibung verschiedener Praktikumsbereiche. Für die sozialpädagogische Betreuung der Rehabilitanden wird von uns sozialpädagogisch bzw. psychologisch geschultes, in der Arbeit mit der Zielgruppe erfahrenes Fachpersonal eingesetzt.

Als Werkbereiche, in denen die Teilnehmer sich erproben, qualifiziert werden und die werkpraktischen Module durchführen, stehen zur Verfügung:

• Verwaltung
• Holz
• Metall
• Lager und Logistik
• Gartenbau
• Gastronomie
• Hauswirtschaft
• Farbe und Raumgestaltung

Für jeden Teilnehmer gibt es nach einer Erprobungsphase eine Auswahl an Maßnahmeteilmodulen, die – entsprechend den Erfordernissen zusammengesetzt – dann die individuelle Maßnahme ergeben. Der Einstieg in einen Übergang in einen Betrieb wird durch die Absolvierung von Praktika eingeleitet. Diese haben sowohl für die Teilnehmer als auch für die Betriebe einen verbindlichen Charakter und ermöglichen den Teilnehmern Kompetenzerweiterung sowie die Verbesserung ihrer Integrationschancen.

Hauptziel der Integrationsmaßnahme ist die Vermittlung der Teilnehmer auf den ersten Arbeitsmarkt unter Berücksichtigung der individuell erforderlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten.

Sie wünschen eine persönliche Beratung? Gerne!

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